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Teichfilter

Zu einem schönen und gepflegte Teich mit Fischen gehört selbstverständlich auch ein sauberes, klares und frisches Wasser. Besonders Algen, Schlamm Blattreste oder Blüten haben im Teichwasser wirklich nichts verloren und können schnell den ansonsten guten Eindruck eines Teiches zerstören. Bei unserer Recherche zum Teichfilter wurde deutlich, dass man sauberes, klares und frisches Wasser nicht geschenkt bekommt und das es durchaus Arbeit bedeuten kann, bis man die gewünschte Wasserqualität erreicht hat – davon können Teichliebhaber sicherlich ein Lied singen.

Bei unserer Recherche zum Teichfilter wurde jedoch auch sehr deutlich, dass wer beim Kauf des Teichfilters gleich ein paar Grundlegende Dinge beachtet und den Filter gleich vorweg schon etwas größer Dimensioniert, der wird es relativ leicht haben die gewünschte Wasserqualität zu erreichen.

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T.I.P. Teichaußenfilter TAF 5000 Berlan UV-C Druckfilter BDF10000-UVC T.I.P. Teichaußenfilter WDF 10000
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Teichvolumen max:5.000 l 11.000l10.000 l
Komplettsystemja ✔neinja ✔
Inklusive Teichpumpeja ✔nein, Pumpe muss dazu gekauft werdenja ✔
Förderhöhe max.2,0 m2,5 m
Fördermenge max: 1.200 l/h 2.400 l/h
UV-C Filterja ✔ja ✔ja ✔
UV-C-Röhre7 Watt 11 Watt11 Watt
Stromkabel10 m10 m
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Was man an dieser Stelle aber nicht vergessen sollte bzw. was man nicht verschweigen sollte, auch der Teichfilter bedarf einer gewissen Wartung und Reinigung um Top Resultate liefern zu können. Je nach Filter hat man einen Intervall von wenigen Tagen bis hin zu einem Rhythmus von ca. 2 bis 3 Wochen – das ist ganz vom Filter und dem Schmutzeintrag in den Teich abhängig.

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Wozu benötigt man einen Teichfilter?

Wer vor dem Kauf oder dem Bau eines Teiches steht fragt sich oft, wozu man für den Teich eigentlich noch einen Teichfilter braucht und ob das wirklich notwendig ist – immerhin haben Naturteiche auch keine Teichfilteranlagen und trotzdem ist das Wasser in diesen Teichen oft erstaunlich klar und gut. Doch der Grund für dieses gute Wasser liegt zum einen in der Filterwirkung der vielen Pflanzen (die sich in solchen Teichen findet) und zum anderen haben viele Teiche einen natürlichen Zulauf von frischen Wasser, sodass das ganze Jahr hinweg ein kontinuierlicher Wasseraustausch stattfindet.

Bilder Quelle: Amazon-Partnerprogramm – Link: Affiliate-Links

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Aber auch diese Naturteiche sind davor nicht geschützt, im Sommer zu kippen und stark von Algen befallen zu werden. Bei unserer Recherche zum Teichfilter zeigte sich, dass die Gefahr des Kippens und einer starken Algenbildung im Gartenteich noch viel größer ist. Denn hierbei handelt es sich meist um relativ kleine Wassermengen, die sich zudem im Sommer schnell durch die Sonne erwärmen können.

Des Weiteren schwimmen meist relativ viele Fische im Teich, sodass das Wasser zusätzlich belastet wird, was wiederum die Algenbildung fördert. Auch organische Fremdkörper wie Blätter oder Blüten können das Teichwasser stark belasten und dazu führen das sich im Wasser zu viele Nährstoffe befinden und die Algen ihre Gunst der Stunde nutzen.

Um das Wasser vor den Gefahren zu schützen und den Fischen beziehungsweise den Teichlebewesen ein ordentlichen Lebensraum zu bieten, sollte man das Wasser Filtern und so dafür sorgen, dass organische Fremdkörper aus dem Teich entfernt werden. Des Weiteren besteht mit einem Teichfilter die Möglichkeit kleine Algen aus dem Teich zu entfernen und so einer rasanten Vermehrung vorzubeugen.

Bei unserer Recherche zum Teichfilter zeigte sich ebenfalls, dass man den herkömmlichen Teichfilter sehr gut mit einem UV-C Lichtfilter ergänzen kann und so sehr effektiv das Algenproblem angegangen werden kann beziehungsweise gute vorbeugende Maßnahmen getroffen sind, welche die Algen und andere Bakterien tötet. Diese toten Algen und Bakterien werden dann im Teichfilter gesammelt und können dort von den Filterbakterien zersetzt werden.

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Worauf sollte man beim Kauf eines Teichfilters achten?

Eine der grundlegenden Fragen die uns bei unserer Recherche zum Teichfilter beschäftige war beispielsweise: „Worauf man beim Kauf eines Teichfilters achten sollte“. Wir sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, das die Teichgröße für den Filter sehr wichtig ist und es quasi für jeden Teich am Markt auch eine passende Teichfiltergröße gibt. Bei den meisten Gartenteichen wird man sicherlich eine fertige Filtergröße auswählen können, die sehr gut zum Teich passt. Größere und sehr große Teiche haben in der Regel eine Modulare Filteranlage die sich aus verschiedenen Teilen zusammensetzt. Solche Filteranlagen füllen dann in der Regel ganze Räume und sind schon fast mit einer Kläranlage vergleichbar.

Für den normalen Gartenteich kann man oft jedoch auf fertige Teichfiltersysteme zurückgreifen ohne dabei Probleme mit dem Wasser zu bekommen. Wir empfehlen bei der Wahl des Teichfilters lieber 1 bis 2 Nummern größer zu kaufen, als es für den Teich eigentlich nötig gewesen wäre. Das kostet sicherlich zu Beginn etwas mehr, spart aber später viele Nerven Zeit – die Fische (Lebewesen des Teiches) werden es einem danken. Sind so zum Beispiel Fische im Teich raten wir direkt dazu, das Wasservolumen x2 (mal 2) zu rechnen um den passenden Filter zu wählen. Hat der Teich 6000 Liter und leben in diesem Fische, so rechnet man 6000 x 2 = 12.000 Liter als Filterleistung.

Des Weiteren sollte man auf das passende System achten und sich darüber Gedanken machen wie man Filter möchte und was gefiltert werden soll. So konnten wir bei unserer Recherche zum Teichfilter feststellen, dass es geschlossene Druckfiltersysteme und Schwerkraftsysteme gibt. Für welches der beiden Systeme man sich entscheidet ist persönliche Geschmackssache. Für viele Teichbesitzer normaler Gartenteiche sind Druckfiltersysteme meist jedoch leichter zu handhaben und daher sicherlich einen Blick Wert.

Wir selbst haben Kontakt zu einem Teich mit etwas über 1000 Liter Volumen und etwa 30 sehr großen, alten Goldfischen. Für die Menge an Wasser ist dieser Besatz wirklich viel und dennoch ist es möglich diesen Teich beziehungsweise dessen Wasserqualität mit einem normalen Druckfilter, einem UV-C Lichtfilter und dem Eintrag von Luft sehr hoch zu halten. Beim Kauf und dem Bau der Filteranlage hat man lediglich darauf geachtet, dass diese auch für einen Teich von ca. 2000 Litern und mehr passen würde.

Neben der normalen Filterung sollte man sich also auch überlegen ob man das Wasser im Filter mit Luft anreichern möchte oder ob man dies lieber direkt im Teich machen möchte. Beides ist möglich, oft wird das Wasser direkt im Teich mit Luft angereichert. Was man jedoch unbedingt überlegen sollte, ob man direkt einen UV-C Lichtfilter integriert. Viele Systeme haben direkt vom Hersteller einen normalen Filterbereich, dem ein UV-C Lichtfilter vorgeschaltet ist. Sollte man vor der Wahl stehen ob man ein System mit UV-C Lichtfilter oder ohne UV-C Lichtfilter kauft, so empfehlen wir in jedem Fall das System mit UV-C Lichtfilter zu nehmen.

Schwerkraftfilter vs Druckfilter

Bei unserer Recherche zum Teichfilter konnten wir deutlich erkennen, dass jedes der Beiden Systeme Vorteile und Nachteile hat. Für welches System man sich entscheidet hängt oft man den räumlichen Bedingungen und persönlichen Vorlieben ab. Wir selbst kennen Teiche die sehr gut mit einem Druckfilter arbeiten, selbst haben wir jedoch einen Schwerkraftfilter mit etwa 1000 Liter Volumen im Einsatz. Dieser 1000 Liter Schwerkraftfilter ist für die Reinigung eines etwa 3500 – 4000 Liter großes Teiches zuständig und liefert auch im Hochsommer noch eine spitzen Wasserqualität.

Wassermenge im Teich berechnen

Um den richtigen Teichfilter auszuwählen sollte man ungefähr wissen, wieviel Wasser sich im Teich befindet. Nur so lässt sich der richtige Filter auswählen, um auch dauerhaft gute Filterergebnisse zu erzielen. Im Folgenden möchten wir 2 Beispiele geben, wie sich die Wassermenge von einem runden und von einem eckigen Teich sehr leicht berechnen lässt. In unseren Berechnungen nehmen wir immer die ganze Tiefe des Teiches, auch wenn der Teich oft etwas konisch verläuft. Die Berechnung der Wassermenge fällt so in vielen Fällen zwar etwas zu groß aus, das macht aber in der Regel nichts. Ansonsten gehen viele auch nur von 1/2 oder 2/3 der Tiefe des Teiches in den Berechnungen aus, darauf gehen wir jedoch nicht ein – da wir uns bei unserer Recherche zum Teichfilter darüber einig geworden sind, das man lieber etwas großzügiger Rechnen kann und der Filter dann automatisch etwas größer ausfällt.

Beispiel 1: Runder Teich Wassermenge berechnen

Um die Wassermenge eines runden Teiches zu berechnen benötigen wir den Durchmesser und die Tiefe des Teiches. In unserem Beispiel gehen wir von einem Durchmesser (d) von 3 Metern und einer Tiefe von 1,5 Metern aus.

Im ersten Schritt müssen wir nun den die Fläche (A) berechnen. Dazu wird folgende Formel verwendet: A = pi x (d/2)²

A = 3,14 x (3/2)² (Rechnung: 3 durch 2)

A = 3,14 x (1,5)² (Rechnung: 1,5 mal 1,5 oder 1,5²)

A = 3,14 x 2,25 (Rechnung: 3,14 mal 2,25)

A = 7,065 m²

Nun haben wir die Fläche (A) ausgerechnet. Um nun das Teichvolumen in m³ zu erhalten müssen wir diese Fläche (A) nur noch mit der Tiefe des Teiches multiplizieren (mal nehmen).

Teichvolumen = A x Tiefe (in Metern)

Teichvolumen = 7,065 x 1,5

Teichvolumen = 10,59m³

Jetzt wissen wir, dass der Musterteich ein Teichvolumen von 10,59 m³ hat. Das entspricht einem Teichvolumen von 10.590 Litern. (Ein m³ hat ein Volumen von 1.000 Litern)

Beispiel 2: Eckiger Teich Wassermenge berechnen

Die Berechnung der Wassermenge (Volumen) eines eckigen Teiches ist wesentlich leichter als die eines runden Teiches. In unserem Beispiel gehen wir davon aus, das der Teich 3 Meter breit, 3,5 Meter lang ist und eine Tiefe von 1,5 Metern hat.

Fläche = 3 x 3,5

Fläche = 10,5m²

Um das Volumen zu berechnen müssen wir nun nur noch die Fläche (10,5m²) mit der Tiefe multiplizieren (mal nehmen)

Teichvolumen: 10,5 x 1,5

Teichvolumen: 15,75 m³

Jetzt wissen wir, dass der Musterteich ein Teichvolumen von 15,75 m³ hat. Das entspricht einem Teichvolumen von 15.750 Litern. (Ein m³ hat ein Volumen von 1.000 Litern)

Maximale Durchflussmenge des Teichfilters beachten

Hat man einen passenden Filter ausgewählt geht es an die Wahl der passenden Pumpe. Hierbei muss man die Leistung der Pumpe und die Förderhöhe beachten, denn die Wassermenge nimmt mit der Förderhöhe bei den meisten Teichpumpen doch relativ stark ab. Meist findet sich in der Beschreibung der Teichpumpe ein Diagramm mit den Informationen, welche Pumpleistung bei welcher Förderhöhe erreicht wird. Diese Pumpleistung muss unbedingt zur maximalen Durchflussmenge des Teichfilters passen. Auch hierbei gibt es meist Angaben vom Hersteller des Teichfilters, wieviel Wasser pro Stunde durch den Filter darf. Dieser Maximalwert sollte in keinem Fall überschritten werden, da es ansonsten dazu führen kann das die Filterleistung erheblich sinkt.

Doch nicht nur die Filterleistung kann durch die falsche oder eine zu hohe Durchflussmenge sinken – es ist auch möglich das der Druckfilter platzt oder ein normaler Filter überläuft, da er die Wassermengen nicht verarbeiten kann.

Was gibt es für Teichfiltersysteme?

Je nach Teichgröße und Filterbedarf gibt es passende Filtersysteme dich sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Im Groben und Ganzen konnten wir bei unserer Recherche zum Teichfilter feststellen, dass man hierbei von etwa 4 Systemen spricht, die sich vom Aufbau und auch meist vom Filtermaterial stark unterscheiden. Wir haben hier also

  1. Unterwasserfilter
  2. Druckfilter
  3. Durchlauffilter / Schwerkraftfilter
  4. Modulfilter / Schwerkraftfilter

Im Folgenden werden wir kurz auf jedes dieser 4 Filtersysteme eingehen. Wer aufgepasst hat wird feststellen, dass bei Punkt 3 und Punkt 4 jeweils der Schwerkraftfilter als Ergänzung steht. Dies ist damit begründet, da sowohl der Durchlauffilter als auch der Modulfilter als Schwerkraftfiltersystem umgesetzt werden können. Man spricht auch von der ungepumpten Variante. Generell versucht man mit steigender Teichgröße die Pumpleistung so effektiv und effizient zu nutzen wie es machbar ist.

Die Vorteile eines Teichfilters liegen klar auf der Hand:

  • Das Teichwasser wird schnell und einfach gereinigt
  • Keine Chemische Belastung durch künstliche Algenmittel oder Medikamente
  • Das Wasser ist in Bewegung und ein natürlicher Wasserstrom (Bewegung) wird erzeugt, was viele Fische freut und animiert
  • Bachläufe und andere Wasserspiele können ebenfalls durch den Filter gespeist werden und so ein optisches Highlight im Garten darstellen.

Aber ein Teichfilter bringt auch Nachteile mit sich:

  • So sollte man den Stromverbrauch einer Filteranlage stets im Auge behalten, ansonsten kann es zu einer bösen Überraschung bei der nächsten Stromrechnung kommen.
  • Je nach Filtersystem kann es zu Nebengeräuschen bei der Filterung kommen – für die meisten Teichliebhaber in der Regel kein Problem, einige Menschen reagieren jedoch empfindlich auf bewegtes Wasser.

Der Unterwasserfilter

Hierbei handelt es sich um die einfachste Art des Teichfilters, welche man im Gartenteich findet. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Teichpumpe mit vorgeschaltetem Filter. Da diese Systeme aufgrund der geringen Filtergröße sehr schnell an die eigenen Grenzen stoßen, sollte man den Unterwasserfilter nur für kleine Teiche mit wenig Fischbesatz verwenden.

Aufgrund unserer Recherche zum Teichfilter sehen wir diese Filtersysteme und ihren eigentlichen Einsatzort eher im Dekobereich, sodass es hierbei Hauptsächlich um die Speisung von Wasserspielen oder ähnlichem geht. Das dabei das Wasser noch etwas gereinigt wird ist eher eine nebensächliche Zusatzfunktion. Großer Vorteil dieser Systeme ist natürlich, dass sie sehr schnell Einsatzbereit sind und quasi direkt in den Teich eingesetzt werden können. Man sollte jedoch unbedingt beachten, dass auch diese Filter gereinigt werden müssen und dass es dabei schon zu einer kleinen Sauerei kommen kann.

Der Druck- Teichfilter

Dieser Filter eignet sich besonders gut für viele mittlere Teiche von 500 bis 25.000 Litern Volumen und bringt einige sehr interessante Vorteile mit, die besonders von Teichfreunden sehr geschätzt werden. So handelt es sich beim Druckfilter um einen gepumpten Filter, welcher den Druck beim Filtern aufrecht hält. Bei unserer Recherche zum Teichfilter konnten wir sehr gut beobachten, dass dies unter anderem die Möglichkeit schafft, den Teichfilter unterhalb der Wasseroberfläche zu platzieren und das Wasser danach in den Teich zu Pumpen. Zum anderen bietet die Aufrechterhaltung des Wasserdrucks den Vorteil, dass man nach dem Filtern das Wasser zum Beispiel zur Speisung eines höher gelegenen Bachlaufs.

Der Druckfilter selbst ist meist in mehrerer Kammern aufgebaut, sodass die Verschmutzung Stück für Stück von grob nach fein aus dem Wasser entfernt wird. Wer über dem Einsatz eines Druckfilters nachdenkt, sollte sich unbedingt Systeme mit einem UV-C Lichtfilter ansehen. Der Einsatz eines UV-C Lichtfilter wird in der Regel die Filterleistung steigern und zu einer besseren Wasserqualität führen. Wir selbst haben sehr gute Erfahrungen mit der Kombination aus Filter und UV-C Lichtfilter machen können. Der Vorteil einer solchen Kombination liegt darin, dass die Algen und Bakterien direkt durch das UV-C Licht abgetötet werden und sich daraufhin im Filter sammeln können.

Der Durchlauf- Teichfilter

Beim Durchlauffilter gibt es je nach Bauart zwei Variante. Bei der einen Variante befindet sich die Pumpe im Teich und pumpt das Wasser in den Filter. Bei der anderen Variante befindet sich die Pumpe im Durchlauffilter – das Wasser gelangt bei dieser Variante durch die Schwerkraft in den Filter. Je nach bautechnischen Möglichkeiten findet man beide Varianten in vielen Gartenteichen, wobei man mit zunehmender Teichgröße oft auch die Schwerkraftvariante mit Teichpumpe im Filter stößt. (Das sind zumindest unsere Beobachtungen) Durch den Aufbau lässt sich ein Durchlauffilter in der Regel relativ leicht reinigen.

Aber auch bei diesem Filtersystem sollte man über eine Kombination mit einem UV-C Lichtfilter nachdenken. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass man beim Anschluss einer UV-C Lichtfilterung an einen Skimmer schnell Probleme bekommen kann – wir empfehlen daher die UV-C Lichtfilter zwar vor dem Durchlauffilter zu platzieren. Diese jedoch entweder durch einen Bodenablauf speisen zu lassen oder die Pumpe im Teich so zu platzieren, sodass wieder die normale „Filterreihenfolge“ eingehalten wird. (Filterreihenfolge: Teichpumpe, UV-C Lichtfilter, eigentlicher Teichfilter)

Der Modul- Teichfilter

Diese Filteranlagen findet man meist wirklich nur bei großen Teichen oder Teichen mit sehr starkem Besatz (vielen Fischen). Des Weiteren zeigte sich bei unserer Recherche zum Teichfilter und wie der Name „Modulfilter“ schon vermuten lässt, das es sich hierbei in der Regel um einzelne Filtersysteme (Module) handelt welche hintereinander geschaltet sind um das Wasser zu reinigen. Meist unterschieden sich diese Systeme kaum von den kleineren Filtern. Man ist bei diesen Filtern lediglich aufgrund der Größe dazu übergegangen für jede Filterstufe einen eigenen Filter zu bauen, da ein Filter selbst viel zu groß wäre. Auch sind hier oft noch andere Techniken möglich die so in anderen Filtersystemen kaum oder nur schwer zu finden sind. Ein Beispiel dafür sind etwa die so genannten Papierfilter.

Solche modularen Filtersysteme nehmen in der Regel je nach Teich ganze Räume ein und können sicherlich mit einer kleinen Kläranlage verglichen werden. Oft sind diese Systeme sogar von Computern mit diversen Sensoren überwacht, sodass der Teichbesitzer jederzeit über den Zustand seinen Teiches und der Filteranlage informiert ist.

Auch wenn diese Filtersysteme in der Regel relativ teuer in der Anschaffung sind, so bieten diese modularen Filter meist doch eine erhebliche Filterleistung und verbunden mit sehr guten Wartungsmöglichkeiten.

Nochmal das wichtigste Zusammengefasst

Hier haben wir nun nochmal die drei wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Recherche zum Teichfilter zusammengefasst. Wir empfehlen sich diese drei Punkte wirklich sehr genau bei der Teichplanung oder dem Filterbau anzusehen.

  1. Beim Kauf der Teichfilteranlage sollte man sich über die Rahmenbedingungen im Klaren sein – sind viele Fische im Teich? Wie groß sollte die Filteranlage sein und wie viel Platz hat man dafür.
  2. Des Weiteren sollte man die Teichgröße relativ genau im Auge haben. Sind Fische im Teich sollte das Wasservolumen mit dem Faktor 2 multipliziert werden (multiplizieren = mal nehmen)
  3. Sobald Fische im Teich sind sollte ein UV-C Lichtfilter Teil der Filterstrategie sein, ist das in der Planung bereits enthalten? Bei Druckfilter gibt es meist ein Komplettsystem.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Zu welchen Jahreszeiten sollte die man den Teichfilter einschalten/ausschalten?

Das ist stark vom Besatz und der Witterung abhängig. Es gibt Teiche die dürfen ihre Filterung nicht abschalten, da die Fischen ansonsten innerhalb von kurzer Zeit sterben würden. Man muss diese Entscheidung also selbst treffen. In der Regel schaltet man die Filterung von Goldfischteichen jedoch bei etwa 10°C aus und hört mit der Fütterung der Fische auf.

Je nach Besatz sollte man den Teich jedoch weiterhin mit Sauerstoff versorgen. Sollte der Teich im Winter beheizt werden muss man natürlich je nach Situation und Wassertemperatur eine individuelle Entscheidung treffen.

Was für Filtermaterial ist empfehlenswert?

Oft sind die Filter mit unterschiedlichen Filtermaterialen ausgestattet. So zeigte sich bei unserer Recherche zum Teichfilter, dass sich zum Beispiel Bürsten, Schwämme, Helix oder ähnliches in einem Teichfilter befinden können. Mit dem Filtermaterial versucht man

  1. grobe Schmutzpartikel aus dem Wasser zu Filtern und
  2. den Bakterien im Filter eine möglichst große Fläche zur Verfügung zu stellen, sodass diese die Schmutzpartikel und tote Algen abbauen können.

Man geht dabei so vor, dass erst mit der groben Filterung begonnen wird und die Filter dann Kammer für Kammer immer feiner werden.

Wie oft sollte man den Teichfilter reinigen?

Auch bei diesem Punkte konnten wir bei unserer Recherche zum Teichfilter sehr gut sehen. Das es davon abhängt wie hoch der organische Fremdstoffeintrag ist, wieviel Fischbesatz der Teich hat, wie viel Futter die Fische bekommen und ob es sonstige Störeinflüsse gibt. Wird das Wasser also stark belastet muss der Teichfilter in aller Regel auch relativ oft gereinigt werden. Eine genaue Zeit lässt sich aus der Ferne kaum sagen. Je nach Filter kann diese Zeit zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen schwanken. Für einen gut laufenden Filter sollte man etwa 2 bis 3 Wochen zwischen den Reinigungsphasen rechnen – aber auch das ist sehr individuell.

Wie lange muss die Filteranlage täglich laufen?

Das ist unterschiedlich, auch hierbei kommt es sehr stark auf die Belastung des Wassers durch die äußeren und inneren Umstände an. Es gibt Filteranlagen die sollten 24 Stunden am Tag laufen. Bei anderen reicht es wenn diese im Halbstundentakt läuft, sodass die Filteranlage am Ende des Tages etwa 12 Stunden gelaufen ist. Hierbei ist man als Teichbesitzer selbst in der Pflicht, wenn man die Laufzeit der Filteranlage reduzieren möchte. Wer nichts falsch machen möchte sollte die Filteranlage 24 Stunden am Tag laufen lassen.

Aufgrund unserer Erfahrung möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass man eine Filteranlage niemals trocken laufen lassen darf. Damit ist gemeint, dass der Filter unter keinen Umständen sein Wasser verlieren darf. Dies würde dazu führen, dass die Bakterien im Filter sterben und der Filter nicht mehr seine gewohnte Filterleistung erbringen kann. In so einem Fall würde es wieder eine bestimmte Zeit brauchen, bis sich wieder genügt Bakterien im Filter angesiedelt haben.

Video: Oase Teichfilter in der Übersicht